GFG053 Sommerpause beendet, wie Sie Ihren Karriereplan starten

Ich hoffe auch Sie hatten einen erholsamen Sommerurlaub, ein bisschen Zeit für sich und möglicherweise auch die Gelegenheit, die eine oder andere Sache oder Begebenheit zu reflektieren. Der Urlaub eignet sich dafür ja immer bestens, die Dinge Revue passieren zu lassen und jetzt kann man mit voller Kraft erneut loslegen. Hier gehts direkt zum Podcast.
Alle wichtigen Links zu diesem Beitrag habe ich am Ende zusammengefasst.
Heute geht es um  zwei Schwerpunkte. Erstmal werde ich Ihnen von den neuen Dingen berichten und dann steigen wir in das Thema Karriereplan ein.

1. Schwerpunkt. Die Neuigkeiten

In den letzten acht Wochen während der Sendepause habe ich natürlich nicht auf der faulen Haut gelegen oder nur mal so die Seele baumeln lassen, sondern auch konzeptionell einiges vorangetrieben was im Alltags Geschäft immer wieder nach hinten geschoben wurde. Ja, liebe Leser, das „nach hinten schieben“ gibt es bei mir genauso wie bei Ihnen und bei jeder anderen Führungskraft und auch jedem anderen Unternehmer. Aber zwei Wochen einfach mal nichts tun, hat mir dann richtig gut getan. Nun freue ich mich, dass es hier im Podcast und Blog  wieder weitergeht und blicke gespannt nach vorne, was jetzt in den nächsten Wochen und Monaten so abgeht und wie Sie es finden.

Das neue Intro

Die erste Neuerung ist das neue Podcast-Intro. Es sollte etwas kürzer und knackiger werden und schneller in die Inhalte leiten.

Skypecoachings zum Jubiläum

In der Folge 50 hatte ich anlässlich des Podcastjubiläums 30 minütige Skypecoachings verschenkt und ich bedanke mich hier bei allen die mich dazu angeschrieben haben. Das war zwar ein richtiger Skypecoaching Marathon, aber es waren allesamt spannende Gespräche in denen es um die kleinen und großen Probleme im Führungsalltag ging, um Karriereplanung um Perspektivwechsel, aber auch um Chancen und vergebene Chancen. Für mich waren diese Gespräche ebenfalls sehr inspirierend, sodass ich die Inhalte, von denen ich glaube sie helfen auch anderen Führungskräften weiter, in den zukünftigen Sendungen und Artikeln aufgreifen und mit einbinden werde.

Webinare

Dabei wurde auch die Idee geboren, in Zukunft Webinare für meine Hörer und Blogleser anzubieten, in denen ich live über Dinge aus dem Führungsalltag spreche und auch Hörerfragen oder Wünsche, soweit es geht, beantworten möchte. Ich stelle mir vor, einen Impuls zu geben und dann mit Ihnen interaktiv unterwegs zu sein. Die Termine zu diesen Webinaren werden rechtzeitig bekanntgemacht.

Die Challenge

Das Herzstück meiner Sommerpause war jedoch die Vorbereitung meiner Führungskräfte- Challenge 2016 die am 06.Oktober startet, bis zum 03.November läuft und zu der ich Sie liebe Hörer heute ganz herzlich einladen möchte.

Für diese Führungskräfte-Challenge, habe ich 8 Experten gewonnen, die mit mir gemeinsam in abendlichen 60 Minuten Live-Webinaren über Themen sprechen, die für Führungskräfte immer wieder Stolpersteine darstellen können. Das Ganze geht über 29 Tage und die Webinare finden immer montags und donnerstags um 19:00 statt. Es geht um die täglichen Herausforderungen einer Führungskraft und ich möchte gemeinsam mit 8 Experten Impulse und Lösungsansätze anbieten.

Die Experten und Themen

Und jetzt wollen Sie natürlich auch wissen, um welche Themen es geht und welche Experten dabei sind.  Ich will Sie nicht auf die Folter spannen.

Mit Judith Torma spreche ich über Präsentation und Lampenfieber.
Mit Nina Stromann geht es darum, wie Sie als Führungskraft richtig mit Kritik umgehen.
Im Webinar mit Bernd Geropp wird es um Mitarbeiter und Feedbackgespräche gehen.
Die Kunst klare Entscheidungen zu treffen ist Inhalt des Webinars mit Stefan Mantel.
Mit Maik Pfingsten geht es um erfolgreiches Projektmanagement.
Lars Bobach gibt uns Einblicke in Tools und Hilfsmittel, wie z.B. ein Ipad, mit denen Sie Ihren geschäftlichen Alltag angenehmer, effizienter, leichter und papierloser gestalten.
Mit Olaf Dammann spreche ich über Werte und Ziele als Führungskraft und
mit Professor Dr. Burkhard Bensmann geht es um die Felder der Selbstführung und Erfolgsorientierung.
Und im neunten und letzten Webinar spreche ich darüber, wie es objektiv gelingt die eigenen Potenziale herauszufinden.

Erzählen Sie ruhig ihrem Freund, Kollegen, Chef oder Mitarbeiter von dieser Challenge und geben sie die Einladung weiter.

In dieser Challenge geht es darum, Sie als Führungskraft noch besser zu machen.
Diese Challenge ist für Sie 100% kostenfrei. Sie bezahlen keinen Cent.
All diese Experten stellen Ihr Wissen kostenfrei zur Verfügung.
Ziel ist es in allen Webinaren die Themen kurz und bündig auf den Punkt zu bringen und Führungskräften wirklich weiterzuhelfen.

Was ich heute schon sagen kann: In dieser Konstellation werden Sie diese Experten wohl nie wieder live und kostenfrei erleben.

Was müssen sie tun?

Besuchen Sie meine Webseite www.thomas-reining.de oder melden sie sich hier ganz schnell an. Nach dieser Registrierung kann ich Ihnen Ihre  persönlichen Zugangsdaten zu jedem Webinar zusenden.

Wer Lust hat vorab schon mehr zu erfahren, es wird ein Webinar am Donnerstag, den 22.September um 19:00 geben in dem ich Ihnen jeden das gesamte Team und die Inhalte etwas genauer vorstelle.

Vielleicht haben sie in diesem Einleitungs-Webinar auch Fragen die Sie gerne loswerden möchten und die wir möglicherweise auch mit in die Themen  einbinden können.

2.Schwerpunkt: Der Karriereplan

Und damit geht es jetzt rein in das heutige Thema:
Im Juli las ich im Kölner Stadtanzeiger einen Artikel mit dem Titel:

Notfallplan, Jobwechsel Was Sie zwischen 20 und 40 für Ihre Karriere tun müssen.

Dort stand geschrieben, dass nur 43% der deutschen Arbeitnehmer konkret planen, wie sie im Job weiterkommen, also wie sie ihre Karriere planen. Im Gegensatz dazu tun 56% dies nicht. Die Erhebung dazu stammt aus einer repräsentativen Forsa Umfrage unter 1009 Erwerbtätigen im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW).

„Der Karrierebegriff wandelt sich: Es geht dabei längst nicht mehr nur um den beruflichen Aufstieg, um Status und Macht. Arbeitnehmer sehen Karriere zunehmend ganzheitlich, und damit steigen auch die Ansprüche: „Der Job muss zum Leben passen“, sagt Prof. Dr. Ada Pellert, Präsidentin der DUW. „Gerade deshalb wird es immer wichtiger, das eigene Berufsleben zu planen und eine Vorstellung davon zu haben, wohin man sich entwickeln möchte.“

Die dann folgenden Praxistipps, was sie bis zu Ihrem 40. Lebensjahr lernen und tun müssen, lauten:

  1. Sich selbst gut verkaufen können
  2. Die eigenen Stärken und Schwächen kennen
  3. Nicht zu lange den gleichen Job machen
  4. Schwierige Aufgaben übernehmen
  5. Kritik einstecken und Feedback geben
  6. Kontakte aufbauen und sich verbünden
  7. Delegieren und Verhandeln lernen
  8. Einen Karriere-Notfallplan entwickeln
  9. Mit Stress umgehen und genug schlafen
  10. Die Karriere pushen über Xing und Co.

Sie erkennen, diese Punkte haben entweder einen festen Platz in der Führungskräfte-Challenge oder sie werden im entsprechenden Kontext mitbehandelt.
Wie sieht es mit Ihrem Karriereplan aus? Besitzen Sie bereits einen Karriereplan?

Die verschenkte Chance

Aber der eigentliche Grund, warum ich diesen Artikel heute ausgewählt habe, war ein Gespräch mit einer jungen, sympathischen und ambitionierten Fachkraft. Der junge Mann war Ende 20 und hatte in dem Unternehmen, in dem er tätig ist, auch seine Ausbildung gemacht. Mittlerweile war er sogar selbst verantwortlich für die Ausbildung des einen oder anderen Mitarbeiters, hatte aber das Gefühl, dass er bei älteren, etablierten Kollegen nie richtig aus dem Status des Auszubildenden herausgewachsen war. Seine Vorgesetzten hatten jedoch Vertrauen in seine Arbeit und boten ihm eine erste Führungsaufgabe an. Prima denken Sie, aber was tat er, er lehnte diese neue Aufgabe ab. Warum eigentlich,  denn er wollte doch weiterkommen?

Diese neue Führungsaufgabe sollte in einer ganz anderen Abteilung, also in einem ganz neuen Umfeld besetzt werden und er hatte schlicht und ergreifend die Sorge, dass er die fachlichen Qualifikationen für diese Aufgabe nicht mitbringen würde. In meinen Augen war diese Entscheidung, na sagen wir einmal „unglücklich“, schließlich hatten Ihm ja andere diese Aufgabe durchaus zugetraut, nur er sich selbst nicht.

Neue Möglichkeiten

Beleuchten wir die Situation doch einmal näher, denn es muss ja nicht unbedingt ein Nachteil sein, wenn man eine Führungsaufgabe in einer anderen Abteilung antritt und die fachlichen Dinge noch nicht beherrscht. Welche Chancen können sich aus solch einer Versetzung ergeben?

  1. Sie haben einen richtigen Neustart. Neue Kollegen, neues Umfeld, keine Historie als „der Auszubildende“, man ist also in keiner weise vorbelastet.
  2. Die größere Distanz zu den neuen Mitarbeitern bedeutet, sie müssen nicht einem Kollegen, mit dem Sie bisher kollegial zusammengearbeitet haben, geschäftliche Anweisungen geben, oft Grund für den ersten Unfrieden und Konflikt in der Abteilung.
  3. Sie haben noch keine tiefergehende fachliche Qualifikation und niemand erwartet diese sofort. Diesen augenscheinlichen Nachteil kann man auch in einen Vorteil ummünzen.
    1. Stellen Sie sich vor, Sie können unvoreingenommen jede beliebige Frage stellen ohne dass jemand von Ihnen die richtige Antwort erwarten würde.
    2. Sie könnten sich 100% auf die Führungsaufgabe einlassen ohne Gefahr zu laufen als die beste Fachkraft  in den alten „ich mach es mal schnell selbst Modus“ zu verfallen.
  4. Ihre Vorgesetzten wissen ja, dass es für Sie ein neues Umfeld ist. Man wird Ihnen die notwendige Zeit für die Einarbeitung wahrscheinlich großzügiger bemessen, als dem alten Hasen der die Abteilung bis in den letzten Winkel kennt. Sie können also mit Ruhe Ihr Team kennenlernen und möglicherweise für die Zukunft nach Ihren Kriterien zusammenstellen und sich dann fragen:
    1. Wer hat mich unterstützt?
    2. Auf wenn kann ich mich verlassen oder
    3. wer ist mit gegenüber loyal?

Als von außen kommend haben Sie einen anderen Blickwinkel als jemand der alle Abläufe kennt.

  1. Gerade wenn man in eine neue Abteilung versetzt wird, ist die Bereitschaft bei Unternehmen größer, in Trainings und Schulungen zu investieren. Machen Sie  Ihren Vorgesetzten klar, dass Sie bereit sind, sich in die neuen Aufgaben 100%ig und mit viel Energie einzuarbeiten, aber auch, dass Sie noch viel lernen müssen um so schnell wie möglich so gut wie möglich zu sein. Keine Sorge, mit diesem Eingeständnis wird sich nicht die Meinung Ihres Chefs ändern, er hat Sie ja ausgewählt, Sie also als den bestmöglichen Kandidaten gesehen. Bei dem zweit und drittbesten müsste er ja dann in noch viel mehr Training, Schulung oder Ausbildung investieren.

Chancen nutzen

Denken Sie immer daran, Chancen oder Möglichkeiten für eine Führungsaufgabe fliegen nicht jede Woche um die Ecke um sich dann das passende herauszusuchen. Das sieht möglicherweise anders aus wenn man das Unternehmen wechselt, wenn man jedoch die nächsten Karriereschritte im aktuellen Unternehmen anstrebt, heißt es entweder zugreifen und die Aufgabe beim Schopfe zu packen oder ganz gezielt auf eine neue Aufgabe und in Absprache mit den Vorgesetzten hinzuarbeiten, oder als 3. Möglichkeit die besten Chancen verstreichen zu lassen. Darum, arbeiten Sie an Ihrem persönlichen Karriereplan.

Trauen Sie sich.

Die Führungskräfte-Challenge für Ihren Karriereplan

An dieser Stelle nochmal der Hinweis, auf die Führungskräfte- Challenge.  Machen Sie mit, Sie bekommen spannende und hochwertige Inhalte kostenlos und frei Haus geliefert. Investieren Sie in sich.
Ganz sicher werden Sie in der Challenge einiges hören, dass Sie bei Ihrem Karriereplan unterstützt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine erfolgreiche Woche. In der nächsten Woche geht es dann um das „Märchen erzählen“. Sie wundern sich?  Schauen Sie vorbei. Bis dahin Ihr Thomas Reining.

Zum Abschluss noch das Zitat der Woche. Eingereicht wurde es von  „Ricarda Herbsleb“. Wenn Sie treffende Zitate zum Thema Führung kennen, schicken Sie sie mir und ich werde Sie gerne in dieser an dieser Stelle weitergeben. Sie entscheiden selbst, ob Sie namentlich genannt werden wollen.

Das heutige Zitat stammt von Antoine de Saint-Exupèry und lautet „Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem endlosen Meer.“

Link1: Führungskräfte-Challenge 2016

Link2: Info Webinar zur Führungskräfte-Challenge 2016 am 22.Sept. 19:00

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