GFG089- Mitarbeitergespräche

Mitarbeitergespräche und Feedbackgespräche

Mitarbeitergespräche sind ein, neben anderen Maßnahmen, ein wichtiges Führungsinstrument.
Sinn und Zweck ist es immer, den Mitarbeiter zu unterstützen, ihm zu helfen und seine Vorschläge zu hören.

Mitarbeitergespräche in der Führungskräfte-Challenge 2016

Im Oktober letzten Jahres hatte ich mit der Unterstützung von 8 weiteren Führungsexperten die  Führungskräfte-Challenge veranstaltet. Daraus habe ich Ihnen heute einen weiteren Audiomitschnitt zum Thema Mitarbeiter und Feedbackgespräche  mitgebracht.

Das Webinar ging über mehr als eine Stunde und wurde von meinem Kollegen Bernd Geropp referiert. Die ersten 30 Minuten waren vollgepackt mit wertvollen Inhalten und in der zweiten Hälfte wurden dann im Live Chat die Teilnehmerfragen beantwortet und kam, wie auch alle anderen Challenge Vorträge, sehr gut an. Auch wenn Sie die zahlreichen Folien hier im Podcast verständlicherweise nicht sehen können, der Inhalt ist verständlich und klar und bestens zum Zuhören geeignet.

Impulse aus der Führungskräfte-Challenge

In den Podcastfolgen 64, 65, 66, 71 und 81 habe ich bereits weitere Challenge-Audiomitschnitte veröffentlicht, hören Sie dort doch gerne einmal rein.

Die neue Führungskräfte-Challenge 2017

Gleichzeitig möchte ich mit dieser heutigen Episode auch den Startschuss für die diesjährige Online-Aktion, die Führungskräfte-Challenge 2017, geben.
Auch in diesem Jahr habe ich ein großartiges Team von Fachleuten gewonnen.
Teilweise sind es aus dem letzten Jahr bekannte Experten, aber auch ganz neue Spezialisten, die für uns eine Portion frischen Wind und neue Impulse mitbringen. Wir wollen schließlich keine Kopie des letzten Jahres abliefern. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir freuen uns auf Sie.

Anmeldung zur Führungskräfte-Challenge 2017

Ab sofort können Sie sich hier zur kostenlosen Teilnahme anmelden.

Eines wird Sie vielleicht überraschen. Die  Anmeldeseite zur Challenge sowie alles was in Zusammenhang mit der Webinarreihe steht, sind in der „DU“-Form, einem respektvollen, gehobenen „Du“. In Zeiten von Facebook und Co ist dies für mich die angenehmste Form für dieses Format.

Sommerpause

Damit sind wir fast am Ende, aber eine wichtige Info habe noch für Sie.
Mit dieser Sendung verabschiede ich mich jetzt in meine wohlverdiente Sommerpause. Ich werde die Zeit nutzen um für Sie neue Themen und natürlich auch die Challenge weiter vorzubereiten.

Zurück bin ich dann mit der 90.Folge am 28.August und wünsche Ihnen bis dahin einen schönen Sommer, alles Gute und bleiben Sie gesund, Ihr Thomas Reining.

Zitat

„Menschenkenntnis ist das einzige Fach, in dem man ständig unterrichtet wird.“
Alberto Moravia

Hören Sie auch rein in die Folge 35 „wie Sie als Führungskraft richtig mit Kritik umgehen“

3 Kommentare

  1. Danke Thomas für das inspirierendes Podcast.

    Was ist die Voraussetzung, dass jemand Feedback annimmt?
    Auch ich, würde in erster Linie sagen: „wertschätzend“.
    Und dennoch, kann negatives Feedback uns wehtun und kränken, unabhängig davon, wie es vorgetragen wird oder von wem es kommt . Warum?

    – Wir wollen Recht behalten
    – Schämen uns für unsere Fehler, Unvollkommenheiten
    – Unser Selbstwertgefühl leidet darunter
    – Wir haben möglicherweise Angst oder Sorgen vor irgendwelchen negativen Konsequenzen

    Ganz toll und richtig fand ich Thomas, als Sie meinten, „Wir sollten nichts kritisieren, was nicht zu ändern ist“. Ja, das stimmt. Denn es kann bei dem anderen ein Gefühl der Ohnmacht und Verzweifelung auslösen. Besonders, wenn derjenige es ändern möchte und es nicht kann. Ähnliches habe ich selbst erlebt und litt enorm darunter.

    „Der Mitarbeiter muss offen dafür sein“. Ja, stimmt auch. Denn wenn er selber weißt, dass er etwas nicht gut gemacht hat und sich schon dafür heftig verurteilt und kritisiert würde es möglicherweise in dem Moment einfach zu viel sein, wenn der Chef auch noch mit seiner Kritik ankommt.
    In solchen Situationen ist sicherlich eine gewisse Menschenkenntnis und Einfühlungsvermögen angebracht. Denn einige erholen sich nie von einer Kritik, sind niedergeschmettert, vor allem, diejenigen, die schon ein Problem mit ihrem „Selbstwert“ haben. Hier muss man sich fragen, wie kann man es verpacken, dass der Mitarbeiter es noch verkraften kann und nicht gleich sich selbst kündigt, aufgibt oder blockiert.

    Letztendlich möchte ich behaupten, dass egal wie gut wir ein Feedback rüberbringen, haben wir dennoch nur begrenzt Einfluss darauf, wie der andere es aufnimmt und verarbeitet. Denn hier spielen, , mehrere Faktoren eine Rolle.

    – Will der andere es verstehen?
    – Wie sieht es mit seinem oder ihrem Selbstwertgefühl aus?
    – Sieht er die Dinge anders?
    – Wie ist das Arbeitsverhältnis zwischen den beiden?
    – Wie ist das Vertrauen zwischen den beiden?
    – Wie reif ist der, der kritisiert wird?

    1. Liebe Mandy-Jane Marchini,
      vielen Dank für Ihre offenen und ehrlichen Worte.
      Selbstverständlich ist es nicht leicht ein negatives Feedback zu erhalten. Wenn dieses außerdem in einer verletzenden Art vorgetragen wird, nagt es am eigenen Selbstbewusstsein.
      Wir sollten uns deshalb immer klar machen, dass ein Feedback lediglich die Ansicht und Meinung des Feedbackgebers darstellt. Andere Personen können zu dieser Situation eine ganz andere Meinung haben. Es kommt immer auf den Blickwinkel, auf die Perspektive an.

      1. Ganz genau Thomas. Bin ich auch Deiner Meinung. Ich sehe, Du bist schon ein Meister Deines Fachs.
        Nochmals vielen Dank für den wertvollen Content, der sicherlich vielen Führungskräften zugute kommt. 🙂 Weiter so!

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